FAQs

Fragen, die häufig an unser Team gestellt werden:

Was untersucht ein Neurologe?

Ein Neurologe untersucht die Funktion und den Leistungszustand des Gehirns und des Nervensystems.

Dabei helfen eine ausführliche Anamnese, eine Aufnahme der Gesundheitsgeschichte eines Patienten und weitere Untersuchungen, die zur Ursachenklärung der jeweiligen Symptome helfen.

Die ersten Schritte:

  • Anamnese
  • Untersuchung von
  • psychischem Befund und Bewusstseinslage
  • Motorik, Reflex und Sensibilität
  • Gleichgewichtsüberprüfung
  • Puls und Blutdruck

Je nach Art der Beschwerden kann dann weitere Diagnostik angeordnet werden wie z.B. CT (Computertomografie), MRT (Magnetresonanztomografie), EEG (Elektroenzephalografie), ENG (Eletroneurographie), EMG (Elektromyographie), Lumbalpunktion (Kreuzstich) oder EKG (Elektrokardiogram) um vertiefende Kenntnisse über die möglichen Ursachen zu erhalten.

Wann gehe ich zum Neurologen?

Bei Beschwerden oder Schmerzen ist der erste Gang meist zum Hausarzt, der die Symptome abklärt und Sie dann zum Neurologen überweist. Sollten Sie die Ursachen Ihres Anliegens bereits kennen, können Sie auch direkt mit Ihrem niedergelassenen Neurologen Kontakt aufnehmen.

Symptome können beispielsweise sein:

  • längerfristige Kopfschmerzen
  • Migräneanfälligkeit
  • Epilepsie
  • Vorheriger Schlaganfall oder TIA
  • Schmerzen der Wirbelsäule mit Ausstrahlung in Arme oder Beine
  • Lähmungserscheinungen
  • Zittern, Kribbeln, Brennen oder Taubheit
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Dystonie

In diesen Fällen sollten Sie auf alle Fälle die Rettung (144), oder den Notarzt (112) rufen:

  • plötzlich stechende Kopfschmerzen
  • Sprachverlust
  • plötzliche Lähmungserscheinungen
  • plötzliche Verwirrtheit
  • Verlust von Koordinationsfähigkeit

Der Neurologe in der Therapie

Es gibt viele Therapieformen, bei denen der Neurologe essenziell hilft. Ist eine akute Erkrankung überstanden, kann eine Behandlung der Folgeschäden oder der Prophylaxe des Wiederauftretens im Fokus stehen. Z.B. bei:

  • Schlaganfall
  • Epilepsie
  • Migräne
  • Gehirnblutungen
  • Parkinson
  • MS (Multiple Sklerose),
  • Alzheimer,
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems

Wir haben Expertenerfahrung mit der hoch-modernen und innovativen Rehabilitationsmethode recoveriX, die bei Erkrankungen mit zentralen Bewegungseinschränkungen große Erfolge erzielt.

Wahlarzt-Ordination. Was bedeutet das?

Wir sind eine Wahlarzt-Ordination und haben somit keinen Vertrag mit einer Krankenkasse. Die Behandlungen können bei uns in bar oder per Erlagschein abgerechnet werden. Die Belege können Sie im Nachhinein bei der jeweilig zuständigen Krankenkassa einreichen und erhalten in den meisten Fällen einen gewissen Anteil der Behandlungskosten zurück. Sollten Sie eine Zusatzversicherung haben, können Sie anschließend die Rechnung, sowie die Abrechnung der Krankenkasse bei dieser einreichen und erhalten den in Ihrem Vertrag festgelegten Betrag zurück.

Kann ich jederzeit kommen?

Wir nehmen uns für unsere Patienten sehr viel Zeit. Daher vergeben wir nur persönliche Termine, damit es zu keinen langen Wartezeiten und Terminüberschneidungen kommt.

Wie lange sind die Wartezeiten für einen Termin bei Prim. von Oertzen?

Termine für eine Vorstellung in der Wahlarztordination bei Prim. PD Dr. Tim von Oertzen können Wartezeiten von bis zu 4–6 Wochen haben. Bei dringenden Fragestellungen bemühen wir uns im einen raschen Termin.

Für wen kommt eine recoveriX Therapie in Frage?

Die recoveriX Therapie wurde für Patienten mit Halbseitenlähmung nach Schlaganfall entwickelt. Allerdings ist sie auch für Patienten zugänglich, die eine Lähmung oder Gefühlsstörung haben, deren Ursache im Gehirn liegt (z.B. MS, cerebral Parese, …)

Wie lange muss ich auf eine recoveriX Therapie warten?

Eine Recoverix Therapie kann in der Regel innerhalb von 4 Wochen begonnen werden.

Wann kann die recoveriX Therapie nicht durchgeführt werden?

Zum einen muss der Betroffene sprachlich den Anweisungen folgen können. Wenn eine Aphasie (eingeschränkte Sprache) vorliegt, oder der Patient nicht ausreichend deutsch spricht/versteht, kann die Therapie nicht durchgeführt werden. Selten liegen entzündliche oder infektiöse Hauterkrankungen am Kopf vor, sodass die EEG Haube nicht gesetzt werden kann und die Therapie nicht durchführbar ist.

Wie lange dauert eine recoveriX Therapie?

Eine recoveriX Therapie besteht aus 25 ambulanten Einzelterminen á 60 Minuten, inkl der Aufnahme- und Abschlussuntersuchung. Die Termine sollten regelmäßig erfolgen. In der Regel werden 3 Termine in der Woche wahrgenommen. Bei Patienten mit weiter Anreise können wir auch Doppeltermine (2 an einem Tag mit einer Pause dazwischen) anbieten, so dass meist 4 Termine in der Woche wahrgenommen werden. In diesem Rhythmus dauert eine recoveriX Therapie ungefähr 2 Monate.

Wie erfolgreich ist die Therapie?

Bei jeden Patienten werden zu Beginn der Therapie Therapieziele definiert. recoveriX Therapie zeigt bei den meisten Patienten eine Besserung der Symptome. Mögliche Verbesserungen beinhalten eine Verbesserung der Lähmung, eine Reduktion der Spastik, eine Verbesserung des Gangbilds, eine Abnahme von Schmerzen oder Missempfindungen und eine verbesserte Konzentration.

Wie viel kostet eine Behandlung?

Eine recoveriX Therapie kostet 3000,– Euro, also 25x € 120,– pro Einzeltermin. Nur einige Krankenkassen übernehmen Anteile der Therapie. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse. Auch wir helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter.